Fliegenfischen

”In unserer Familie gab es keine klare Trennungslinie zwischen Religion und Fliegenfischen.”

(Norman Maclean: Aus der Mitte entspringt ein Fluß)

Foto: Bernd Ziesche, www.first-cast.de

Nein, ganz so schlimm ist es bei mir noch nicht! Aber unbestritten ist das Fliegenfischen meine bevorzugte Freizeitbeschäftigung.

Fliegenfischen? Den Nicht-Eingeweihten sei soviel verraten: Es geht um eine spezielle Angelmethode, bei der Fische - vornehmlich Forellen und ihre Verwandten - mit Imitationen von Insekten oder anderen Fischnährtieren überlistet werden.

Die oft kilometerweiten Wanderungen am Wasser entlang bieten immer wieder beeindruckende Naturerlebnisse. Fliegenfischer wissen: Eisvögel gibt es nicht nur in der Bierwerbung!

Gegenwärtig befische ich die Vereinsgewässer des ASV Volkmarsen e.V. (Landkreis Waldeck-Frankenberg), die einen guten Bestand an Bachforellen beherbergen. Darüber hinaus habe ich in den letzten Jahren immer wieder auch einmal Nicht-Salmoniden mit der Fliege befischt, zum Beispiel in den Vereinsgewässern des SAV Bartenwetzer e.V. in Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis).

“Fliegen”-Hecht aus einer Kiesgrube in Melsungen, November 2012

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Hornhecht auf Fliege, Dänemark Mai 2012 (Foto: Bernd Ziesche, www.first-cast.de)

Zum Fliegenfischen dazu gehört auch das Fliegenbinden, also die Herstellung der künstlichen Köder, sowie die Zubereitung der entnommenen Fische. Forellen kommen bei mir fast ausschließlich in den Räucherofen.

Im Übrigen fische ich nicht “Fly-only”, sondern bin durchaus auch mit anderen Methoden in der Lage, Fische zu fangen.

(online seit März 2009 - zuletzt aktualisiert am 25.08.2014)

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